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Aktuelles

 

Unser allerherzlichster Dank gilt in diesen Tagen

Sarah und Philipp Schwaderlapp mit ihrem Team der Kochtöpferei in Ransbach-Baumbach!

 

In der Vorweihnachtszeit hatten sie die tolle Idee, besondere Burger Corona konform als Drive-In an ihre Kunden zu verkaufen. Von jedem Burger und Getränk spendeten sie  1-Euro und das fleißige Team verzichtete noch dazu auf das Trinkgeld. So kam die stolze Summe von 2.465 € an den beiden Wochenenden, mit noch zusätzlichen Geldspenden der Burger-Liebhaber zusammen!

Für dieses Engagement, dass trotz von der Pandemie besonders betroffenen Restaurants,  können wir uns im Namen der Kinder in Nigeria nicht genug bedanken.

Mit diesem Geld werden wir sehr konkret helfen können. Pfarrer Geoffrey hat uns kürzlich Fotos von elf Grundschulkinder auf der Suche nach einer Patenschaft geschickt. Sie alle sollten von dem Schulbesuch abgemeldet werden, da ihre meist verwitweten Mütter oder sogar ihre Großmütter das Schulgeld nicht mehr aufbringen können. Auch das ist eine Folge der Pandemie. Sie verkaufen überwiegend Orangen oder Tomaten direkt an der Straße und können mit diesen wenigen Einnahmen nicht ihren Lebensunterhalt und noch die Schulgebühren zahlen. Somit haben diese Kinder nun zunächst das Glück, die Schule weiter zu besuchen. Nwanne di namba hofft, dass sie bald feste Schulpaten finden werden.

 

Ein Buch, ein Stift, ein Kind und ein Lehrer können die Welt verändern, Malala Yousafzai Friedensnobelpreisträgerin

 

Durch die momentane weltweite Pandemie könnte man den Eindruck gewinnen, dass unser Engagement sich auf den Schwerpunkt zur Versorgung der täglichen Mahlzeiten ausrichtet. Dabei versuchen wir lediglich unser Bestes, den Patenkindern und anderen notleidenden Menschen in dieser Situation zu helfen.

Es sind die persönlichen Geschichten der Kinder, die unser eigentliches Ziel "Hilfe zur Selbsthilfe" immer wieder neu antreiben, um neue Patenschaften zu vermitteln.

So auch die von Peter und Paul, die achtjährigen Zwillinge haben ihre Eltern nie kennengelernt und werden von der verwitweten Großmutter versorgt. Sie verdient den Lebensunterhalt als Kleinhändlerin und hat, bedingt durch die Pandemie, große Einbußen bei ihren sowieso bescheidenen Einnahmen. Es ist ihr nicht mehr möglich, das Schulgeld für ihre Enkel zu zahlen und hat sogar schon Schulden von etwa 65 Euro bei der Schule.

Um so schöner ist es, dass die Beiden Paten gefunden haben, die ihnen den Schulbesuch weiterhin ermöglichen.

Nwanne di namba - Freunde in der Fremde e.V. kann durch Spenden auch die Schuld an der Schule tilgen.

Das Weihnachtsfest unserer Patenkinder und ihrer Familien konnte dank der kurzfristigen Hilfe gerettet werden.

200 Säcke Reis wurden unmittelbar vor den Feiertagen an alle Familien verteilt. Die Freude war riesengroß, kam diese Hilfe doch völlig unverwartet!

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender, die dieses ermöglichten.

Es ist besser Brücken zu bauen anstatt Mauern, so ein afrikanisches Sprichwort.

Wir danken von Herzen unseren Mitgliedern, Paten und Spendern für die tolle Unterstützung in diesem schwierigen Jahr!

Aktuell ist die Not in Nigeria besonders groß. Viele Menschen können schlicht nicht mehr für ihr tägliches Brot sorgen.

Nwanne di namba hofft mit weiteren Spenden, den Menschen für die kommenden Weihnachtstage  mit Reis zu helfen. Pfarrer Geoffrey wird sich persönlich dafür einsetzen, dass die Mittel zielgerecht verteilt werden.

In der Pdf - Datei finden Sie unseren ausführlichen Weihnachtsbrief.

„Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden."

Carl Spitteler

 

Dieses Zitat trifft unsere gemeinsame Hilfe auf den Punkt! Dank vielen kleinen und großen Spenden konnten wir in den vergangenen Monaten konkrete Hilfe in Nigeria leisten und viele Menschen vor dem akuten Hunger bewahren. 

 

Regelmäßige Überweisungen waren durch die ständig eingehenden Spenden möglich, so dass Pfarrer Geoffrey große Mengen an Reis, Bohnen, Yamwurzeln und getrockneten Fisch auf dem Großmarkt kaufen konnte.

Die Lieferung wurde zunächst in seiner Pfarrei sortiert und von den Sozialarbeitern, die übrigens ebenfalls mit einem kleinen jährlichen „Gehalt“ von Nwanne di namba unterstützt werden, entsprechend abgefüllt und dann direkt in ihren Gruppen an die Kinder verteilt.

Pfr. Geoffrey kaufte außerdem von dem Geld immer wieder Stoff für Masken und ließ diese nähen und verteilen. 

 

Die Freude bei den Patenkindern, ihren Familien und weiteren Bedürftigen in der Pfarrei oder im Dorf war überwältigend. Sie bedanken sich auf das Herzlichste, wie es in Afrika üblich ist: mit Gebet, Gesang und Tanz. 

 

Auch Pfarrer Geoffrey war sehr gerührt über diese wochenlang andauernde, großartige Hilfe und bedankte sich nicht nur telefonisch sondern auch schriftlich. Brief

 

Bis heute gab es glücklicherweise nicht viele Coronafälle im Raum Enugu. Das war sicherlich dem strikten Shutdown geschuldet. Dieser war sehr streng in Nigeria: Man durfte nur in Notfällen das Haus verlassen und 2 x in der Woche waren die Märkte nur für kurze Zeit offen. Es war auch nicht möglich, das Bundesland zu verlassen oder man begab sich in große Gefahr. 

 

Langsam werden die Maßnahmen gelockert. Abstandsregel und Maskenpflicht gelten dort genau wie hier. Die Schulen sind aber immer noch geschlossen. 

 

Anbei einige Fotos und Videos der Aktion, die sicher viel Freude und Dankbarkeit auch hier bei den Spendern auslösen. 

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Corona Hilfe über Grenzen hinweg

Nwanne di namba – Freunde in der Fremde e. V. hilft ihren Patenkindern in Nigeria. Ein Hilferuf von Pfarrer Geoffrey erreichte uns in der vergangenen Woche. Er war schon sehr verzweifelt, denn er sagte: „Alle reden von dem Corona-Virus, aber bevor der kommt, sind viele schon verhungert!“ Bisher wurde Nigeria noch ziemlich verschont von dem Virus und alle dachten schon, es läge am warmen Klima. Doch nun hat es auch diese Region erreicht und trifft mit ganzer Wucht die ohnehin schon armen Verhältnisse. Kein Wasser, keine Desinfektion, kein Mundschutz und viele Menschen auf kleinstem Raum in armen Behausungen. Es wurden schon viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen, doch seit letzter Woche gilt der „Shut-down“. Alle müssen zu Hause bleiben, kein Markt, kein Tageseinkommen, nichts. Auch die Kirche hat komplett geschlossen, keine Gottesdienste oder Sprechstunden mit Hilfeleistungen.

 

Die Leute, die Geld haben, hamstern. Die, die kein Geld haben, so wie die Patenkinder mit Familien, leben von dem, was sie am Tag verdienen. Dadurch, dass nun alles geschlossen ist und die Preise fast um das 100-fache steigen, können sie sich nichts mehr zum Essen kaufen! Pfarrer Geoffrey sorgt sich vor allem um die Kinder! Nwanne di namba konnte mit einem ersten Spendenbetrag helfen, um Reis und Stoff für Mundschutzmasken zu kaufen. Hier zeigt sich auch wieder die Nachhaltigkeit der jahrelangen Unterstützung, denn viele der ehemaligen Kinder haben eine Ausbildung als Näherin abgeschlossen und können nun ihren Beitrag in der Corona-Krise leisten. Ein erster Schritt, um die Not etwas zu lindern. Wir freuen uns über jeden Cent, damit unsere Patenkinder und ihre Familien nicht verhungern müssen. Die Spenden werden dann umgehend an Pfarrer Geoffrey weitergeleitet, um weitere Hilfen vor Ort zu ermöglichen. 
 

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Direkt spenden:

Spendenkonto:
Westerwald Bank eG 
IBAN DE33 5739 1800 0018 8068 00 
Hilfe die ankommt – von Mensch zu Mensch – von Herz zu Herz!